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Berg Oybin im Zittauer Gebirge

Bildurheber: Andrea Lange - city-map

Einer spielerischen Laune folgend, scheint die Natur den Berg Oybin geschaffen zu haben: rundlich und wetterzerfurcht, in seiner Gestalt einem Bienenkorb ähnelnd, ragt ein gewaltiger Fels aus dem Tale auf. Gekrönt wird der sagenumwobene Berg von den Ruinen einer Burg und eines Klosters, die durch die Dresdner Maler der deutschen Romantik um C. D. Friedrich und C. G. Carus berühmt wurden.

Errichtet wurde die Burg auf dem Oybin zu Beginn des 14. Jh. Ein halbes Jahrhundert später stiftete Kaiser Karl der IV. dem Cölestinerorden ein Kloster. Die gewaltige gotische Kirche des Klosters wurde von Steinmetzen der Bauhütte des berühmten Prager Dombaumeisters Peter Parler errichtet. Burg und Kloster bestanden neben- und miteinander, bis das Kloster der Reformation unterlag.

1577 wurden die Bauwerke des Oybin durch Blitzschlag verwüstet und blieben lange Zeit bedeutungslos, bis die Ruinen von den Romantikern entdeckt wurden.
Die Burg- und Klosteranlage zeugt noch heute von der technischen und künstlerischen Vollkommenheit des einstigen architektonischen Ensembles. Nach einem bequemen und kurzen Aufstieg auf den Berg erwartet den Besucher das Burgmuseum und die Camera Obscura. Konzerte, Ritterturniere und Mönchsumzüge in den historischen Mauern ziehen jährlich unzählige Besucher in ihren Bann.

Am Fuße des Berges Oybin schmiegt sich die 1709 bis 1734 erbaute barocke Bergkirche - das „Hochzeitskirchlein“ - an den mächtigen Felsstock.
Der Berg Oybin, die Perle der Oberlausitz und das einstige Ausflugsziel der sächsischen Könige, verspricht zu jeder Jahreszeit erlebnisreiche Entdeckungen.

Wir danken der Fremdenverkehrsgemeinschaft Zittauer Gebirge/Spreequelland e.V. für ihre freundliche Unterstützung.

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