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Die Brunnen der Stadt

Bildurheber: Andrea Lange - city-map



Der schönste und zugleich künstlerisch wertvollste Brunnen ist der grüne Born. Er steht vor dem Eingang des Stadtmuseums und ist ein Werk des einheimischen Kunstschmiedes Michael Fröhlich. Über dem steinernen Wasserkasten erhebt sich zunächst ein schmiedeeisernes Brüstungsgitter. Darauf steht das durch kräftige Eisenstäbe gestützte Sechseck der unteren Einfassung. Diese wird oben durch einen Kranz dicht verschlungener Eisenranken versteift. Die baldachinartige Haube wird von einer Vergoldeten Kugel mit kursächsischen Wappen bekrönt. Im Brunnengehäuse steht die steinerne Knabenfigur.

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Der Herkulesbrunnen steht nördlich vom Salzhaus. Er wurde 1709 von dem damaligen Bürgermeister Christian von Hartig in Auftrag gegeben. Michael Hoppenhaupt schuf danach den Brunnen mit der keulenschwingenden Herkulesgestalt. Aus einem geschweiften, achteckigen Wasserbecken erhebt sich eine Sandsteinsäule. Sie ist mit wasserspeienden Löwenköpfen und 4 Kindergestalten darüber an den Ecken verziert und trägt die überlebensgroße Gestalt des keulenschwingenden Herkules. Herkules kämft, um den dreiköpfigen Höllenhund Ceberus aus der Unterwelt zu erschlagen.
2001 wurde der Brunnen vollständig restauriert.

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In der oberen Neustadt steht der Schwanenbrunnen. Er enstand im Jahr 1710, nur ein Jahr nach dem Herkulesbrunnen. Über einen 2,5 m hohen Muschelberg mit weit vorragenden, breiten Muschelschalen plätschert das Wasser in das geschwungene Becken. Auf dem Muschelberg steht ein flügelschlagender Schwan.

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Auf dem Marktplatz steht der 1585 erbaute Rolandsbrunnen oder auch Marsbrunnen genannt.
Aus der achteckige Brunnenschale aus Sandstein wächst eine puttenverzierte Renaissancesäule mit 4 Löwenmarken als Wasserspeier empor. Diese trägt die Rolandsfigur.

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Gegenüber der Kreutzkirche steht seit 1824 das Schleifermännchen. Durch das Wasser angetrieben tritt die Figur das Rad, raucht dabei gemütlich Pfeife und schleift das Messer.

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