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Finstertor

Bildurheber: Peter Hennig

 Bei einem Spaziergang durch das Görlitzer Nikolaiviertel spürt man in den engen Gassen förmlich noch das Mittelalter.
Wenn man sich unterhalb des Nikolaifriedhofs zu einer der schönsten Ansichten über die Dächer der historischen Altstadt auf den Weg macht, geht man u.a. durch das Finstertor.
Das 1455 erstmals erwähnte Tor ist das einzige erhaltene Stadttor von Görlitz in der einstmals dicht bevölkerten Nikolaivorstadt. Zwischen den Durchgängen konnte ein Fallgatter herabgelassen werden.

Bildurheber: Peter Hennig

Das Scharfrichterhaus direkt hinter dem Finstertor ist das einzige vollständig erhaltene Fachwerkhaus im fränkischen Stil der Stadt Görlitz. Das um 1666 erbaute Haus wurde in den letzten Jahren saniert und weitestgehend in den ursprünglichen Zustand versetzt. Seit 1571 diente es als Wohnstatt des Scharfrichters da dieser sich wegen seines unehrenhaften Berufes vor den Toren der Stadt anzusiedeln hatte. Die Sandsteintafel mit der Inschrift „Im Jahre Christi A 1676 LxSxB“ erinnert an Lorenz Straßburger, den Scharfrichter der Stadt Görlitz, der dieses Haus bewohnte.
Derzeit wird das Gebäude von der Jugendbauhütte Görlitz der Deutschen Stiftung Denkmalschutz genutzt.

Finstertorstraße 8a
02828 Görlitz

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