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Museum Burg- und Klosteranlage Oybin

Bildurheber: Peter Hennig

Stationen der Via Sacra

Einst als Wehranlage zum Schutz zweier Handelsstraßen auf dem Bienenkorbähnlichen Sandsteinmassiv errichtet, erhielt der Oybin Mitte des 14.Jahrhundert einekulturhistorische Bedeutung. Kaiser Karl IV. ließ hier ein Kaiserhaus errichten und stiftete dem Orden der Cölestiner ein Kloster. Mitte des 16.Jahrhunderts endete das Klosterleben in Folge der Reformation. Danach fiel der größte Teil der Gemäuer Blitzschlag, Brand und Felssturz zum Opfer. Übrig blieb ein beeindruckender Ort von Natur und Mensch gestaltet, der Maler, der deutschen Romantik, wie Caspar David Friedrich und Carl Gustav Carus zu ihren Werken inspirierte.

Der Oybin zählt jährlich ca. 100.000 Besucher, die in der faszinierenden Kombination von Gotik und Romantik, Natur und Architektur ein Stück europäische Geschichte betrachten können. Zahlreiche Veranstaltungen, wie Konzerte, Mönchszüge und Ritterspiele bringen den Oybiner Gästen auf unterhaltsame Art die mittelalterliche Zeit näher.

Ausstellung im Wohnturm: Die Habsburger und das Kloster Oybin im 16. Jahrhundert
Ausstellung im Bahrhaus: Öfen und Heizung im Mittelalter und der frühen Neuzeit auf Burg und Kloster Oybin



Fotos: Peter Hennig (PIXELWERKSTATT)

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