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Hirschfelde

Bildurheber: Peter Hennig

Hirschfelde war lange Zeit besonders als Industriestandort am Rande des Zittauer Gebirges bekannt. Schon 1557 wurde in Hirschfelde die Leinenweberei betrieben.
1730 zählte Hirschfelde 184 Hauswebstühle. 1846 bis 1847 wurde mit der Flachsspinnerei der erste Großbetrieb im Ortsteil Rosenthal errichtet.
In den Jahren 1907/08 wurde auf dem heutigen Kraftwerksgelände das Braunkohlenwerk Herkules errichtet und 1911 das Kraftwerk eingeweiht, das 1918/20 zum Großkraftwerk Hirschfelde ausgebaut wurde.
Der nach der Schließung verbliebene aber stattliche Rest des ältesten sächsischen Großkraftwerkes ist heut Technisches Denkmal und Museum.

1968 wurde in Hirschfelde mit der FIT - Produktion begonnen, die bis heute weitergeführt wird.

Bildurheber: Peter Hennig

Heute ist Hirschfelde u. a. unter Freunden der historischen Umgebindehäusern ein Geheimtip. Wer etwas Abseits der Hauptstraße durch die Stadt bummelt, kann zahlreiche romantische Gassen erkunden und viele schöne Details der Umgebindearchitektur entdecken.
Besonders im Ortsteil Rosenthal finden sich viele sehr gut erhaltene Häuser.
Wer seinen Bummel durch den Ort zu einer kleinen Wanderung ausdehnen will, dem sei das nahe gelegende Neißetal empfohlen, wo man auf bequemen Weg bis zum Zisterzienserinnenkloster in Ostritz gelangt.

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